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01.10.2017

Baden ist Mannschaftsmeister der Senioren

Siegerehrung für Baden I: Clemens Werner, Hans-Joachim Vatter, ML Bernd Fugmann, Mihail Nekrasov, Christof Herbrechtsmeier, TL Gerhard Meiwald, Bm Detlef Tabbert
Siegerehrung für Baden I: Clemens Werner, Hans-Joachim Vatter, ML Bernd Fugmann, Mihail Nekrasov, Christof Herbrechtsmeier, TL Gerhard Meiwald, Bm Detlef Tabbert

Vom 25.09.2017 – 01.10.2017 fand die 26.Deutsche Seniorenmannschaftsmeisterschaft der Landesverbände statt. 26 Mannschaften waren angereist, um in 7 Runden ihren Mannschaftsmeister zu ermitteln. Außer dem Saarland und Thüringen hatte jedes Bundesland zumeist 2 Mannschaften an den Start geschickt, lediglich die Stadtstaaten Hamburg und Bremen sowie Hessen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt waren nur mit ihrer Erstvertretung angereist. In guter Tradition hatte auch der Deutsche Blindenschachbund eine Mannschaft an den Start geschickt.

Nachdem es lange nach einem Start-Ziel Sieg der 1. Berliner Mannschaft aussah, kamen die Berliner in der 5. Runde gegen ihre 2. Mannschaft aus dem Tritt. Mit einem 2:2 gestatteten sie dem Titelverteidiger Baden I nicht nur nach Punkten gleichzuziehen, sondern sich auch mit einem Brettpunkt an die Spitze zu setzen. Als sie dann in der 6. Runde beim Verfolger NRW I mit 3,5:0,5 förmlich unter die Räder gerieten, war der eigene Titeltraum ausgeträumt. Da auch Baden gegen Hessen nicht über ein 2:2 hinauskam, war das Meisterschaftsrennen plötzlich wieder völlig offen. Denn auch Württemberg I hatte sich mit einem 2,5:1,5-Sieg gegen Berlin II wieder alle Chancen eröffnet.

In der Schlussrunde trafen die punktgleichen Württemberger auf Baden, und NRW I hatte mit Hessen auch ein nicht zu unterschätzendes Schwergewicht vor der Brust. Es wurde erbittert um jeden Punkt gerungen. Als sich am Spitzenbrett ein unvermeidliches 2:2 abzeichnete, hatten die Hessen die favorisierten Nordrheinwestfalen bereits niedergerungen. In der letzten Partie der Meisterschaft schien plötzlich sogar der Meistertitel für die Hessen greifbar. Altmeister Erich Krüger hatte gegen WFM Mira Kierzek zwar in einem komplizierten Endspiel einen Qualitätsvorteil, den er aber nicht zum Sieg verwerten konnte. Das Remis bescherte den Hessen einen 3:1-Sieg und damit den 2. Platz hinter den punktgleichen Badenern, die einen halben Brettpunkt mehr vorzuweisen hatten. Den verdienten 3. Platz sicherte sich Württemberg, ebenfalls punktgleich nur einen Brettpunkt hinter Hessen.

Den Pokal für die beste Platzverbesserung erhielt die Hamburger Mannschaft. Als Brettbeste wurden ausgezeichnet:

  • Brett 1  -  IM Klaus Klundt (Hessen) mit 5,5 aus 7
  • Brett 2  -  Walter Wolf (Württemberg II) mit 5,5 aus 7
  • Brett 3  -  FM Dr. Bernd Baum (Hessen) 5,5 aus 7
  • Brett 4  -  Wolfgang Schellhorn (Hamburg) 6 aus 7
  • Bester Ersatzspieler  - Hans Jürgen Kliewe (Meckl.-Vorpommern) mit 5 aus 7

Die Siegerehrung wurde begleitet vom Bürgermeister der Stadt Templin, Detlef Tabbert. Hauptturnierleiter Gerhard Meiwald bestätigte dem erfreuten Bürgermeister, dass sich die Teilnehmer in Templin, insbesondere auch im gastgebenden Ahornhotel ausgesprochen wohlgefühlt haben. Er bedankte sich auch bei seinem Schiedsrichterteam und dem Seniorenreferenten Dieter Klebe vom ausrichtenden Landesschachbund Brandenburg für eine rundum gelungene Deutsche Mannschaftsmeisterschaft.


Gerhard Meiwald
Seniorenreferent des DSB

(redaktionell bearbeitet)

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// Veröffentlicht von Christian Eichner // Archiv: Senioren // ID 22403

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