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Landesschachverband Sachsen-Anhalt

Informationen, Berichte, Tabellen vom Seniorenschach

 

08.05.2017
"große" Siegerehrung: Turniersieger Dr. Gerhard Köhler (6. von rechts) neben OB Andreas Henke
"große" Siegerehrung: Turniersieger Dr. Gerhard Köhler (6. von rechts) neben OB Andreas Henke

Dr. Gerhard Köhler Turniersieger und Senioren-Landesmeister

Abschlussbericht aus Halberstadt (Sachsen-Anhalt)

Ab Runde 4 übernahm Dr. Gerhard Köhler die Spitzenposition in der Tabelle und gab sie dann auch nicht mehr ab. Er ließ nur 2 Remisen gegen Burkhard Bauer und Reinhard Haase zu. Mit 0,5 Punkten Vorsprung vor Wolfgang Lenk und Dr. Hans Werchan, die nur die Buchholzwertung trennt, wurde der Präsident des „Vereins Kinderschach in Deutschland“ und Geschäftsführer der „Schachstiftung GK gGmbH" Turniersieger und neuer Senioren-Landesmeister.

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15.10.2016
Siegerehrung für Baden: Rainer Voigt (Landessportbund), HSR Gert Kleint, Christof Herbrechtsmeier, Mihail Nekrasov, Gerhard Kiefer, Clemens Werner, ML Bernd Fugmann, Frau Imwalle, Dr. Günter Reinemann, Michael Zeuner
Siegerehrung für Baden: Rainer Voigt (Landessportbund), HSR Gert Kleint, Christof Herbrechtsmeier, Mihail Nekrasov, Gerhard Kiefer, Clemens Werner, ML Bernd Fugmann, Andrea Imwalle, Dr. Günter Reinemann, Michael Zeuner

"Doppelsieg" für Baden-Württemberg

Baden ist Deutscher Seniorenmannschaftsmeister der Landesverbände 2016

Die 7. Runde der 25. Deutschen Seniorenmannschaftsmeisterschaft sorgte noch einmal für große Spannung an den Spitzenbrettern. Am 1. Tisch trafen die punktgleichen Bayern auf die Mannschaft von Baden, am 2. Tisch das ebenfalls mitführende Nordrhein-Westfalen auf Berlin. Wollte Berlin den Titel gewinnen, musste es auf jeden Fall gegen NRW siegreich bleiben. Auch Württemberg I  hatte im Falle eines hohen Sieges gegen Sachsen Anhalt I noch Chancen auf den Spitzenplatz auf Grund bisher vorhandener guter Zweitwertung.

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11.10.2016
6. Runde: Berlin - Baden
6. Runde: Berlin - Baden

Tagesberichte aus Magdeburg

Turnierdirektor Dr. Günter Reinemann berichtet von der Deutschen Senioren-Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände.

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09.09.2016
Hotel MARITIM, Saal Otto von Guericke
Hotel MARITIM, Saal Otto von Guericke

Ohne Thüringen und Saarland

Vorbericht zur 25. Deutschen Senioren-Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände

Nach der 27. Deutschen Senioren Einzelmeisterschaft im August 2015 findet vom 09.10. - 15.10.2016 erneut im exklusiven Hotel MARITIM in Magdeburg die 25. Deutsche Senioren-Mannschafts-Meisterschaft der Landesverbände statt. Nach Meldeschluss liegen die Anmeldungen des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenschachbundes, von Niedersachsen, Hamburg, Baden, Sachsen, Brandenburg und Bremen (jeweils 1 Mannschaft) sowie von Rheinland-Pfalz, Bayern, Württemberg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, NRW, Hessen (jeweils 2 Mannschaften) vor. Um auf eine geradzahlige Anzahl von Mannschaften zu kommen, geht Sachsen-Anhalt mit 3 Mannschaften an den Start. Leider haben Thüringen und das Saarland keine Meldung vorgenommen. Somit werden 26 Mannschaften teilnehmen.

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06.06.2016
Finale: Ralph Kahe - Dr. Gerhard Köhler
Finale: Ralph Kahe - Dr. Gerhard Köhler

Ralph Kahe im Schlussspurt Turniersieger in Halberstadt

Abschlussbericht zur 24. Offenen Senioren-Einzelmeisterschaft von Sachsen-Anhalt

In einem dramatischen „Herzschlagfinale“ (Kahe: K,S,2B und Dr. Köhler: K,S,1B) schlägt Ralph Kahe den immer an den Tischen 1+2 spielenden Präsidenten des „Vereins Kinderschach in Deutschland“ Dr. Gerhard Köhler und wird in buchstäblich letzter Minute Turniersieger und neuer Senioren Landesmeister, herzlichen Glückwunsch!

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Offene Senioren-Einzelmeisterschaft von Sachsen-Anhalt

vom 25. - 31.05.2014 in Halberstadt

Teilnehmerliste

Ergebnisse und Berichte beim Landesschachverband Sachsen-Anhalt

 

Werner Breustedt im Dezember 2011 verstorben

Nachruf von Dr. Günter Reinemann, Präsident des LSV S.-A.


Nach vielen krankheitsbedingt schweren Jahren ist Werner Breustedt am 21. Dezember 2011 verstorben.

Werner Breustedt wurde am 19. April 1931 in Ilsenburg geboren. Und wenn er auch mehr als 30 Jahre in Halle und Halle-Neustadt gelebt hat, war der Harz für ihn immer die Heimat. Deshalb also auch vor mehr als 25 Jahren der Umzug nach Nordhausen am Südharz! Natürlich hat dabei auch die berufliche Neuorientierung eine große Rolle gespielt. Nach einem Studium der Physik war er von 1966 bis 1986 als Lehrer für Physik und Astronomie in Halle-Neustadt tätig, bevor er 1986 eine Tätigkeit in kaufmännischen und Produktionsbereichen in Nordhausen aufnahm. Er selbst schätzte 1998 in einem Interview mit Klaus Gohde ein, dass seine berufliche Entwicklung dreimal u. a. aus politischen Gründen, nämlich 1953 (Wechsel zur ABF nach Halle), 1986 (Wechsel der Tätigkeit und Umzug nach Nordhausen) und 1989 (Wende) unterbrochen wurde.

Im schachlichen Wettstreit konnte Werner in einzigartiger Weise seine naturwissenschaftlichen, ökonomischen und gesellschaft-lichen Kenntnisse und Praxiserfahrungen anwenden und man darf es so sagen, seinen Gegnern das Fürchten lehren! Das leitet über zu seinen Erfolgen im Schach:

erstes Turnier 1948 in Sachsen-Anhalt; 1949 Dritter der Jugend-meisterschaften in S.-A.; 1952 DDR-Studentenmeister; 1955 DDR- Mannschaftsmeister; 1956 DDR-Vize-Einzelmeister (Siege gegen R. Fuchs, H. Rittner, Kahn, H. Handel, S. Mühlberg, Dittmann, Remis gegen H. Liebert); Qualifikationen für die DDR-Meisterschaften 1957, 1958, 1959; Int. Turnier 1957 in Gotha u. a. Remis gegen Filip und Bilek. Ab 1960 hat er ca. 10 Jahre bei Einheit Pädagogik Halle und dann 16 Jahre bei WBK Halle-Neustadt 67 immer in der zweithöchsten Mannschaftsklasse der DDR gespielt.

Nach der Wende war Werner dann im Seniorenschach sehr erfolgreich. So spielte er die Senioren-Weltmeisterschaften 1992, 1993 (Remis gegen W. Unzicker), 1995, 1996, 1998, 2000, 2001 und letztmalig 2002 in Naumburg mit. Werner wurde einmal Senioren-Landesmeister von S.-A. und zweimal von Niedersachsen. Auch im Senioren-Deutschland-Pokal war Werner überaus erfolgreich, nämlich 1995 und 1996 Zweiter und 1998 Sieger.

In Erinnerung an Werner Breustedt bleiben auch seine Taten als Erzieher und Pädagoge im Schuldienst und als schachlicher Lehrmeister für viele Schüler und Jugendliche.

Dr. Günter Reinemann
Präsident des LSV S.-A.

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