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Schachbund Nordrhein-Westfalen

Informationen, Berichte, Tabellen vom Seniorenschach

 

 

06.04.2017
Jürgen Riesenbeck, Elfi Knebel, Bernd Rosen
Jürgen Riesenbeck, Elfi Knebel, Bernd Rosen

Jürgen Riesenbeck ist Ruhrgebietsmeister 2017

Beim 10. Willi-Knebel-Gedenkturnier setzt sich ein Geheimfavorit durch

Das nach dem im Jahr 2007 viel zu früh verstorbenen Willi Knebel benannte Turnier wurde zum 10-ten Mal als Gedenkturnier und zum 24-ten Mal als Offene Ruhrgebietsmeisterschaften der Senioren ausgetragen. Der Austragungsmodus ist ungewöhnlich: Das Turnier erstreckt sich über drei Wochen, wobei jeweils Montag, Dienstag und Mittwoch eine Runde gespielt wird, insgesamt 9 Runden. Der gut erreichbare Austragungsort ist Essen, im Herzen des Ruhrgebiets. Die Organisation obliegt traditionell den Sportfreunden Katernberg.

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02.10.2016

Werner Nautsch 80 Jahre

FIDE-Meister Werner Nautsch, Grandseigneur des Essener Schachsports, vollendete am 26. September nicht nur sein achtzigstes Lebensjahr, er kann zugleich auf eine beispiellose 70-jährige aktive Schachkarriere zurückblicken: Bereits 1946 wurde der 10-Jährige, der das Schachspiel bei seinem Vater Hugo erlernt hatte, Mitglied von Altenessen 24, zählte danach über Jahrzehnte zur deutschen Spitzenklasse und war noch in diesem Jahr maßgeblich am Aufstieg von SFK 3 in die Regionalliga beteiligt. Sein sportlich bedeutendster Erfolg war der Titel des deutschen Vizemeisters im Blitzschach, den er 1974 errang. Das Blitzschach ist bis heute seine Paradedisziplin geblieben, so war er zuletzt noch am Katernberger Gewinn der Ruhrgebietsmeisterschaft vor zwei Jahren beteiligt.

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17.03.2016
Erich Krüger
Erich Krüger

„Sir Erich“ ist Ruhrgebietsmeister der Senioren

Erich Krüger von den Sportfreunden Katernberg sicherte sich durch ein Remis in der Schlussrunde mit 7,5 -aus-9 den Sieg in der 23. Offenen Ruhrgebietsmeisterschaft der Senioren, die zur Erinnerung an den im Jahr 2006 allzu früh verstorbenen Organisator und Förderer des Schachsports zusätzlich unter dem Alias-Namen Willi-Knebel-Gedenkturnier firmiert. 56 Teilnehmer – ein neuer Höchststand - kämpften vom 28.2.-16.3. im Essener Moltkeviertel um Platzierungen und Preise in diesem durch ein besonderes Format gekennzeichneten Turnier, das in drei Dritteln über drei Wochen durchgeführt wird. Spieltage sind jeweils Montag, Dienstag und Mittwoch, so dass in den beiden Drittelpausen Gelegenheit zur Erholung bleibt.

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07.01.2016
Frank Hoppe
Udo Goy * 13.01.1942
† 26.12.2015

Udo Goy ist verstorben

Udo Goy ist am 26.12.2015 gestorben. Er wurde 74 Jahre alt.

Ich kannte ihn schon als Jugendlichen und wir spielten ein „gepflegtes“ Schach zusammen in Eimsbüttel. Er pestete mich damals mit Königsgambit und seinen Sprüchen, die er Zeit seines Lebens weiterpflegte. Unsere Wege trennten sich dann für Jahrzehnte.

Bei einem Seniorenturnier in Bad Bevensen, der sehr beliebten, erfolgreichen und heute sehr vermissten offenen Seniorenmeisterschaft in Niedersachsen sah ich einen sehr stattlichen Herrn im Hotel Dorenmuthe sitzen und wurde von ihm angesprochen. Den Sprachgebrauch kannte ich, das konnte nur Einer sein: „Udo, bist Du das?“ Natürlich war er das. Er wog das Dreifache von damals (leichte Übertreibung), aber sein Mimik erkannte ich dann sofort.

Er entpuppte sich als ausgesprochener Könner im EDV-Bereich, als exzellenter Schachspieler mit vielen Gewinnen von Meisterschaften und einem ausgesprochen speziellen Humor und ungeheurer Wissbegierde und Neugierigkeit. Er bearbeitete die CD der Seniorenpartien, akribisch und einfallsreich – wenn ich an meine „Sauklaue“ und die fehlerhaften Partieformulare meinerseits denke – das war wirklich sehr verdienstvoll.

Ich werde es in Zukunft vermissen, mit ihm zusammen manchen „Halben“ zu vertilgen und von seinem Wissen zu profitieren. Wir waren gewiss nicht befreundet, aber wir haben uns gemocht. Ich werde ihn sehr vermissen. „Hol di stief, Jung!“

Klaus-Michael Buck

Erster Vorsitzender
Stader Schachverein e. V.

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26.03.2015

Helmut Hassenrück gewinnt mit 8 aus 9

Das 8. Willi-Knebel-Gedenkturnier ist beendet

Das indirekte Duell zwischen Helmut Hassenrück und Willy Rosen konnte der Erstgenannte durch einen Sieg gegen Horst Szymaniak für sich entscheiden und dadurch mit 8 aus 9 verdienter Turniersieger werden. Willy Rosen (ebenfalls mit einem Sieg in der Schlussrunde) wurde Zweiter vor Knut Andersen, der sich gegen Jürgen Riesenbeck in der längsten  Partie des Tages lange mühen musste, um seinen Mehrbauern zu verwerten. Vierter wurde Jurij Vasiljev, gefolgt von Erich Krüger auf Platz 5.

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